페터 바이스의 『수사』와 독일의 기억문화Peter Weiss’ Stück Die Ermittlung und die Erinnerungskultur der Deutschen
- Other Titles
- Peter Weiss’ Stück Die Ermittlung und die Erinnerungskultur der Deutschen
- Authors
- 탁선미
- Issue Date
- Dec-2017
- Publisher
- 한국독어독문학회
- Keywords
- Peter Weiss; Die Ermittlung; Auschwitz; Holocaust; Vergangenheitsbewältigung; 페터 바이스; 『수사』; 아우슈비츠; 홀로코스트; 과거청산
- Citation
- 독어독문학, v.58, no.4, pp 127 - 157
- Pages
- 31
- Indexed
- KCI
- Journal Title
- 독어독문학
- Volume
- 58
- Number
- 4
- Start Page
- 127
- End Page
- 157
- URI
- https://scholarworks.bwise.kr/hanyang/handle/2021.sw.hanyang/150972
- DOI
- 10.31064/kogerm.2017.58.4.127
- ISSN
- 2713-9808
- Abstract
- 페터 바이스의 『수사』는 나치의 유럽유대인 학살을 최초로 극미학적 방식을 통해 사회적 기억으로 환수한 사례였다. 1963-1965년 프랑크푸르트 아우슈비츠재판이 열어젖힌 가해자 대 피해자 간의 집단적 기억투쟁의 공론장을 확장한 이 극은 전후 이십여 년 간 독일사회를 지배한 위선적 평화를 종식시키는데 결정적으로 기여하였다. 더 나아가 독일인들이 비인격적 관료체제가 수행한 착취적 생명정치의 ‘자발적 집행자’가 되게 만든 사회심리적 조건, 즉 국가권위와 규율에 대한 복종을 최상의 규범으로 받들며 개인의 윤리적 성찰과 자유의지를 기꺼이 포기하는 관료적이고 권위적인 독일인들의 집단의식에 대한 통찰을 던져주었다. 바이스가 프리모 레비, 장 아메리, 프리츠 바우어, 라울 힐베르크, 한나 아렌트 등과 함께 홀로코스트에 대해 보편주의 윤리의 관점을 대변하고 그 착취적 생명정치의 비인간성을 문학적으로 형상화한 것은 아무리 강조해도 지나치지 않는 독일문학사의 성과이다. 21세기에 이르러 가해자 트라우마가 독일인들의 초세대적 윤리적 정체성으로 자리 잡고, 홀로코스트가 독일을 넘어 유럽 공동의 집단기억으로 수용될 수 있었던 것은 『수사』와 같은 선구적 기억투쟁이 없이는 불가능했을 것이다. 본 논문은 다양한 홀로코스트 담론과의 비교분석을 통해 『수사』의 고유한 문제의식이 어떻게 독일의 새로운 기억문화와 역사의식을 선취했는지 구체적으로 밝히고자 한다.
Peter Weiss’ Stück Die Ermittlung, dessen Premiere auf 16 deutschen und internationalen Bühnen am 19. Okt. 1965 gleichzeitig stattfand, war der erste Versuch in der deutschen Theatergeschichte, die Vernichtung der europäischen Juden durch die Nationalsozialisten auf die Bühne zu bringen. Das Stück war ein genuiner Beitrag zu den Debatten und Gedächtniskämpfen, die durch den Frankfurter Auschwitz-Prozess von 1963 bis 1965 in Gang gesetzt wurden. Mit diesem Stück, das zu einem wahren Medienereignis wurde, ist das über das Thema gelegte Tabu gebrochen und der scheinbaren Ruhe im Nachkriegsdeutschland der Adenauer-Ära ein Ende gesetzt worden. Mit der Ermittlung hat der Stückschreiber für die These der kollektiven Schuld den Anstoß gegeben: die Deutschen, die den Willen des Führers mit der Staatraison gleichstellend und der Obrigkeit gehorchend die von den Vorgesetzten gegebenen Befehle und Anordnungen zur Judenvertreibung und -vernichtung in sich verinnerlicht und mit bürokratischer Akribie willig vollgestreckt haben, seien des Massakers an den europäischen Juden mitschuldig. Peter Weiss schweigt auch nicht über die kuriose und unheimliche Verwicklung der Opfer mit der Vernichtungsmaschine des Lagers. Er beschreibt, wie sie schon bei der Ankunft in die von Primo Levi dargestellte Grauzone einzutreten beginnen und sich am Ende zu einem Nicht-Menschen, Muselman genannt, verwandeln. Mit der Hauptfigur Lili Tofler im 5. Gesang setzt Peter Weiss jedoch dem freien Willen des Opfers ein Denkmal: sie behauptet bei allen Gefahren und Entbehrungen ihr Recht auf die Sprache und Zeugenschaft, das ihr die Nazis noch durch die Liquidierung ihres Lebens nicht ganz wegnehmen konnten: Ihr Brief überlebt sie. Die Zeugin 5 lässt Peter Weiss vor dem Gericht darüber berichten.
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