전후문학에 나타난 유대인 이미지 -뵐의 소설 「아담, 너는 어디에 있었느냐?」를 중심으로Judenbilder in der Nachkriegsliteratur am Beispiel von Heinrich Bölls 「Wo warst du, Adam?」
- Other Titles
- Judenbilder in der Nachkriegsliteratur am Beispiel von Heinrich Bölls 「Wo warst du, Adam?」
- Authors
- 김희근
- Issue Date
- Nov-2012
- Publisher
- 한국괴테학회
- Keywords
- H. Böll; Nachkriegsliteratur; Jüdische Frage; Judenbilder; 뵐; 전후문학; 유대인 문제; 유대인 이미지
- Citation
- 괴테연구, v.25, pp.201 - 220
- Indexed
- KCI
- Journal Title
- 괴테연구
- Volume
- 25
- Start Page
- 201
- End Page
- 220
- URI
- https://scholarworks.bwise.kr/hanyang/handle/2021.sw.hanyang/164235
- ISSN
- 1229-7127
- Abstract
- Die jüdische Frage stand nicht im Zentrum der deutschen Nachkriegsliteratur. Nach wie vor erweckten die jüdischen Gestalten im Leser die Ablehnung. Die Verdrängung des Holocaust in der deutschen Nachkriegsliteratur ist als ein Zeichen für ein moralisches Versagen auszulegen. Seit 1945 ist neu an den literarischen Juden Image die Reduktion der Juden auf ein schutz-und wehrloses Opfer, während das Grauen der Nazi gegen die Juden verkleinert wird. Die deutschen Schriftsteller wie Böll und Grass schwiegen über die Einzigartigkeit und Willkürlichkeit der Judenvernichtung. Bei Bölls 「Wo warst du, Adam?」 herrscht die Behandlung der jüdischen Gestalten in einem universalistisch humanen Pathos vor, indem die Juden in die Reihe der allen Opfern des Nazionalsozialismus gestellt werden. Sie sind durchweg ohne jüdische Identität. Die jüdische Gestalt wie Illona ist kein differenziert beschriebenes Individuum. Sie ist als Jüdin kaum noch kenntlich. Sie ist bloß eine Mischung aller antisemitischen Vorurteile und deshalb Fremdbild, das jüdischem Selbstverständnis kaum entsprechen kann.
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