Detailed Information

Cited 0 time in webofscience Cited 0 time in scopus
Metadata Downloads

생명윤리적 담론의 비판적 고찰 ―유전자의 처분불가능성을 중심으로―Eine kritische Betrachtung des bioethischen Diskurses ― im Hinblick auf die Unverfügbarkeit der Gene ―

Other Titles
Eine kritische Betrachtung des bioethischen Diskurses ― im Hinblick auf die Unverfügbarkeit der Gene ―
Authors
임미원
Issue Date
Apr-2010
Publisher
한국법철학회
Keywords
생명윤리(Bioethik); 생명권력(Biomacht); 푸코(Foucault); 유전자(Gen); 유전자담론(Gen-Diskurs)
Citation
법철학연구, v.13, no.1, pp 245 - 272
Pages
28
Indexed
KCI
Journal Title
법철학연구
Volume
13
Number
1
Start Page
245
End Page
272
URI
https://scholarworks.bwise.kr/hanyang/handle/2021.sw.hanyang/175107
ISSN
1226-8445
Abstract
Im biotechnologischen Zeitalter ist die Tendenz zur Medizinierung und Biologisierung des Lebens und der Personalisierung der Gene gleichzeitig beobachtet und die bioethischen Problemfelder erweitern sich immer schneller. Während die Frage nach den Inhalte der abzuwägenden biotech- nologischen u. -ethischen Interessen einerseits und die Frage nach dem politischen Entscheidungsprozess über die Verteilung wie Verwirklichung der Biointeressen andererseits bisher als die Hauptthemen- felder gelten, bildet die Praktik der Bioethik u. -macht selbst ein relativ neues Problemfeld, dem die kritische Analyse der Wissens-, Subjekts- und Machtkonstruktion der Moderne zugrunde liegt. Diese fundamental-kritische Position richtet sich vor allem gegen die bioethische Diskurstaktik, durch die die Dichotomie zwischen Natur und Kultur sowie zwischen Natürlichkeit der Gene als Entdeckung und Artifizialität der Gene als Erfindung hergestellt wird und aufgrund dieser Doppeldeutigkeit u. -funktion der Gene die selektive Biomachtpraktik vollgebracht und gerechtfertigt wird. Im Hinblick darauf ist die Frage nach der Unverfügbarkeit der Gene nicht als die Frage nach der alternativen Substanz der Gene, d.h. Alternative zwischen Natur und Artefakt zu betrachten. Die Gene sind das Ergebnis von der Zusammenwirkung zwischen der technischen Mittel und der kulturellen Interpretation. Als die flexible Aktivität oder das reine Verfahren können sie der Ursprung von Schrift, Information und Leben zugleich sein. Insofern geht es bei der Frage nach dem Wesen der Gene nicht um die substantielle Erkenntnis über die Gene, sondern eher um die rein subjektive Selbstprojektion oder das offene Selbstprojekt des Menschen und der Macht.
Files in This Item
There are no files associated with this item.
Appears in
Collections
서울 법학전문대학원 > 서울 법학전문대학원 > 1. Journal Articles

qrcode

Items in ScholarWorks are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.

Related Researcher

Researcher Lim, Mi Won photo

Lim, Mi Won
SCHOOL OF LAW (SCHOOL OF LAW)
Read more

Altmetrics

Total Views & Downloads

BROWSE